Identitätsmanagement – oder auch: ins kalte Wasser springen

Soziale Netzwerke – zum Beispiel Facebook!

Man kennt es ja ein wenig aus anderen Gebieten, dieses „keine Ahnung haben“, es ausprobieren um dann festzustellen – oh je, hätte ich das mal alles eher gewusst.


Da wäre zum Beispiel schwimmen gehen. Schöner blauer See – aber: kalt, überfüllt, Tiere und von anderen Sachen schreibe ich besser nicht. Oder als ich Fussballmama wurde, dass war auch nicht wirklich gut durchdacht und informiert. Ich dachte: „ok, 2 mal die Woche Training und alle 2 Wochen ein Spiel… das ist toll!“ Nachdem mein Kind nach nur einem Probetraining begeistert und nicht mehr aufzuhalten war, kam die Ernüchterung; ja klar – jedes Wochenende ein Spiel!!! Es muss auch Auswärtsspiele geben. Ich gehe weiterhin schwimmen, egal ob See oder Bad. Ebenso bin ich mit vollem Eifer und Begeisterung beim Fußball dabei. So ähnlich war es auch mit Facebook. Viel gehört, lange verweigert, Study VZ war schließlich auch ganz nett ;-), nur um dann in Flamen zu stehen.  28.04.2011 hatte ich meinen ersten Post. Es war ein Bücherei-Post. Wir haben Fotos für die FB-Seite der Stadtbibliothek Gelsenkirchen gemacht und eins der Fotos habe ich dann für mich genommen. Somit kann ich bereits am Anfang des Blogbeitrags schreiben – Ich habe mein Privates FB-Profil direkt mit dem Dienstlichen verknüpft. Gedanken über meinen FB-Namen habe ich mir gar nicht gemacht. Für mich war von Anfang an klar, das ich gefunden werden wollte. Mit dem Hintergrundgedanken an alte Freunde, welche man aus den Augen verloren hat, habe ich auch noch zusätzlich meinen Mädchennamen eingetragen.

Die Stadtbibliothek Gelsenkirchen ist am 23.02.2011 FB beigetreten. Meine Chefin und ich haben uns so Ende April entschieden, dass wir gerne da mitmachen würden. Seid dem sind wir immer noch begeistert dabei. Vieles was im Netzworking Kurs beschrieben worden ist, hätte mich, hätte ich es vorher gewusst, dazu bewogen ein zweites Profil anzulegen. Das hätte aber wieder zu Folge noch mehr Konten zu haben die bespielt werden müssten. Außerdem bin ich gesegnet a) mit Naivität und b) zu meinem Glück habe ich noch keine schlechten Erfahrungen im Netz gemacht. Ich musste bisher auch nur eine einzige E-Mail Adresse löschen, mein Name war einfach zu verlockend für Spammails. War „blondesbloedchen@y…“ dann aber auch ziemlich schnell klar gewesen warum der Name so attraktiv für Spam war. 😉 Aber zurück zum Thema. Was ich bei FB wollte, wusste ich am Anfang selber nicht wirklich. Ob sich die Bibliothek da Gedanken gemacht hat, kann ich nicht sagen. Aber bestimmt! Wenn ich so zurück denke, waren es Beiträge über und zu Veranstaltungen. Alles Informativ. Irgendwann kam dann der Spaß Faktor dazu und dann die Vernetzung mit anderen Institutionen. Geschützt werden die Neulinge dadurch, dass sie Beiträge oder Ideen in einer geschloßenen Grppe posten dürfen und diese dann von einem Administrator geteilt werden. Ist Schutz für beide Seiten. Meine Admirechte haben gefühlt lange auf sich warten lassen und wurden feierlich mit dem Zitat: „Aus grosser Kraft folgt grosse Verantwortung!“ freigeschaltet. Danach habe ich viel weniger „Schwachsinn“ vorgeschlagen, geschweige eigenständig gepostet. Diese Blockade hielt aber nicht sehr lange an ;-). Trotzdem frage ich auch heute noch nach, wenn ich bei Beiträgen unsicher bin und seriöse Beträge meide ich so gut ich kann.

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